Top vorbereitet ins Bewerbungsgespräch

Gratulation zur Einladung zum Gespräch! Das bedeutet, dass du mit deinen Bewerbungsunterlagen überzeugen konntest und das Unternehmen neugierig darauf ist, dich näher kennen zu lernen. Mit diesem ersten Schritt ist die Arbeit jedoch noch nicht getan, willst du den Job wirklich haben. Wie du dich am besten auf das Vorstellungsgespräch vorbereitest, zeigen wir dir in diesem Artikel.

Top vorbereitet ins Bewerbungsgespräch

Bewerbungsgespräche sind immer mit Nervosität, Aufregung, aber auch Neugierde verbunden. Mit der entsprechenden Vorbereitung kannst du aber ruhig und selbstbewusst in das Gespräch gehen und wirst nicht von Standardfragen der Personaler_innen aus der Bahn geworfen. Die Vorbereitung lässt sich in drei Bereiche einteilen: allgemeine Recherche zu Position und Unternehmen, typische Fragen im Bewerbungsgespräch sowie die Vorbereitung deiner Fragen an das Unternehmen. Worauf du dabei achten musst, haben wir dir hier zusammengefasst.


Recherche über das Unternehmen – mit Wissen glänzen

Bevor du auf ein Stellenangebot reagierst und Zeit und Energie in ein Bewerbungsschreiben investierst, ist es von Vorteil, sich etwas mit dem Unternehmen auseinanderzusetzen. Man möchte sich ja nicht bei einem Unternehmen bewerben, das vielleicht gegen die eigenen Vorstellungen und ethischen Grundsätze verstößt oder in einer Branche arbeiten, die einem gar nicht zusagt. Spätestens wenn es ans Vorstellungsgespräch geht, solltest du gründlich über das Unternehmen recherchieren. Die Firmenhomepage ist natürlich die erste Station, Pressetexte in regionalen oder überregionalen Medien sind ebenfalls eine gute Quelle für aktuelle Informationen. Bewirbst du dich für eine Position, beispielsweise als Social Media Manager/in, solltest du den Webauftritt der Firma besonders gut kennen und dir im Vorfeld deine Gedanken gemacht haben. Auch für Positionen in einem Geschäft ist es ratsam, sich vor dem Gespräch einmal dort umgesehen zu haben und deine Eindrücke zu sammeln.

Meist wird dir das Unternehmen im Gespräch kurz vorgestellt, trotzdem wird davon ausgegangen, dass du dich im Vorfeld über Branche, Tätigkeit, Firmengröße, weitere Standorte oder etwaige Tochterunternehmen informiert hast. Besteht der Firmenname aus einzelnen Buchstaben, solltest du unbedingt nachlesen, wofür diese stehen, dies ist eine beliebte Frage im Gespräch! (Beispiel HRM Personal Institut – Human Ressource Management) Absolute No-go ist die falsche Aussprache des Unternehmensnamens.


Typische Fragen mit Bravour meistern

Bewerbungsgespräche laufen meist nach demselben Schema ab: Begrüßung und Smalltalk, Vorstellung des Unternehmens, freie Vorstellung von Kandidat/in, Fragen an Bewerber/in, Fragemöglichkeit, Ausblick und Verabschiedung. Dabei wiederholen sich gewisse Fragen im Bewerbungsgespräch immer wieder. Dies liegt nicht an der Einfallslosigkeit von Personaler_innen, sondern daran, dass gewisse Fähigkeiten wie Selbstreflexion, Motivation, Engagement oder deine Kommunikationsfähigkeit mit Fragen nach bisherigen Tätigkeiten, Stärken und Schwächen, deinen Zielen und Zukunftswünschen abgefragt werden können. Je besser du auf diese Fragen vorbereitet bist, desto lockerer kannst du dich auch im Gespräch geben, ohne ins Fettnäpfchen zu treten. Typische Bewerbungsfragen und passende Antworten dazu haben wir bereits auf tirolerjobs.at zusammengefasst – viele mehr findest du auch im Internet.

 

[Außerdem auf tirolerjobs.at: Die 10 häufigsten Fragen im Bewerbungsgespräch]

 


Wer fragt, der führt – so bekommst du alle Informationen

Ein Bewerbungsgespräch ist immer ein beiderseitiges Kennenlernen. Nicht nur du als Bewerber_in wirst auf Herz und Nieren geprüft, sondern auch das Unternehmen sollte dir Rede und Antwort stehen. Je besser du vorbereitest bist, desto gezielter kannst du Details der Stelle, der Unternehmenskultur oder den Bedingungen erfragen. Beispielsweise kannst du erfahren, wie die gesuchte Position in die Unternehmenshierarchie eingebettet ist, welche Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt, ob es eine Kleidervorschrift gibt und wohin du dich langfristig entwickeln kannst. Somit fällt es dir leichter, deine Wünsche und Bedürfnisse mit den Möglichkeiten im Betrieb abzugleichen und mit Begeisterung die neue Stelle antreten oder aber lieber auf den Job verzichten. Daher nutze die Möglichkeit in jedem Fall, selber Fragen zu stellen. Finger weg aber von Fragen, die dir negativ ausgelegt werden können, beispielsweise nach Rauchpausen, dem Urlaub (außer du hast schon einen gebucht und brauchst bei Stellenantritt zu einem bestimmten Termin frei) oder möglichen Überstunden. Hier giltst du schnell als nicht leistungswillig oder gar faul und verringerst deine Chancen auf die Arbeitsstelle erheblich. Mit den richtigen Fragen hingegen unterstreichst du dein Interesse und kannst zum Abschluss des Gespräches noch einmal richtig glänzen.

 

[Außerdem auf tirolerjobs.at: Verkaufen statt Bewerben: 8 + 2 Fragen an Rhetorik-Trainer Gerald Kern]

 

Alles in allem ist die Vorbereitung auf ein Gespräch keine Hexerei, Unternehmensinfos sind leicht zu finden und wiederkehrende Fragen lassen sich gut üben. Allerdings ist es notwendig, Zeit und Energie zu investieren und das Gespräch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Bist du unvorbereitet, wirst du von Personaler_innen sofort aufgedeckt und hast die Chance auf den Job vertan. Daher lieber im Vorfeld ein bisschen Mühe investieren und dafür mit dem neuen Job belohnt werden! Viel Erfolg bei der Vorbereitung wünscht dir das Team von tirolerjobs.at!

Blogbeitrag von Maria Kirchner

 

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