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Generation Y - Warum es interessant ist, sich mit Generationenunterschieden zu befassen

Generation Y - Warum es interessant ist, sich mit Generationenunterschieden zu befassen

Immer wieder hört man von verschiedenen Generationen, Generation X, Y, Z, Babyboomer, Millenials. Doch was versteht man genau darunter und warum lohnt es sich für PersonalerInnen, sich mit den unterschiedlichen Generationen zu beschäftigen? Diese Fragen werden im heutigen Artikel beleuchtet.

Der Arbeitsmarkt ist sehr stark durch den gesellschaftlichen, aber auch durch den technologischen Wandel geprägt und verändert sich laufend. Die Generationen sind geprägt von den jeweiligen Umständen, in denen sie aufwuchsen und haben daher unterschiedliche Präferenzen, Vorstellungen und Ansprüche im Arbeitsleben. Die Babyboomer der 1950er Jahre stehen kurz vor der Pensionierung, wodurch sehr viele Arbeitskräfte innerhalb weniger Jahre aus dem Arbeitsleben ausscheiden. Die nachfolgenden Generationen sind durch den stetigen Geburtenrückgang in ihrer Zahl geringer und können die fehlenden Arbeitskräfte anzahlmäßig nicht ausgleichen, wodurch es in den nächsten Jahren zu einem Engpass an Arbeitskräften kommen wird.

 

[Außerdem auf tirolerjobs.at: Über Geld spricht man!]

 

Wozu gehöre ich?

Die bereits erwähnte Generation der Babyboomer ist bis Mitte der 1960er geboren und bildet einen Großteil der derzeitigen Führungskräfte in Unternehmen. Sie haben die Spätfolgen des Zweiten Weltkriegs miterlebt und kennen Lebensmittelknappheit und die Knappheit von Gütern genauso wie die Jahre des Wirtschaftswunders. Sie zeichnen sich durch Leistungsorientierung und Beständigkeit aus und wechseln eher selten den Arbeitgeber. Überstunden werden als Notwendigkeit für eine erfolgreiche Karriere betrachtet: Man lebt, um zu arbeiten.

Die nachfolgende Generation der Generation X wurde zwischen 1965 und 1980 geboren und zeichnet sich durch das Bestreben aus, sich von der Elterngeneration abzugrenzen. Traditionelle Werte sind weniger wichtig und sie arbeiten, um zu leben. Veränderungen im Lebenslauf werden meist für gezielte Karrieresprünge genutzt. Sie schätzen flache Hierarchien und arbeiten gerne eigenständig.

Die ab 1980 Geborenen werden der Generation Y zugeordnet, die vor einigen Jahren in den Arbeitsmarkt eingetreten sind. Sie zeichnet sich durch eine große Anzahl an HochschulabsolventInnen aus und ist mit Technologien wie dem Internet aufgewachsen. Daher werden sie auch als der Digital Natives bezeichnet. Status und Prestige sind ihnen weit weniger wichtig als die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und Freizeit. Spaß ist nicht nur in der Freizeit gefordert, sondern auch die Arbeit soll Spaß machen. Sie sind sehr wohl leistungsbereit, allerdings nicht um jeden Preis. Lebenslanges Lernen und Teamarbeit kennzeichnen die Generation Y genauso wie ein ausgewogenes Verhältnis von Privatleben und Beruf. Die Vereinbarkeit von Familie und Karriere wird ebenfalls als sehr wichtig erachtet. Stellt sich heraus, dass ein Arbeitsverhältnis nicht den Vorstellungen entspricht, ist die Generation Y zu einem Wechsel bereit.

 

[Außerdem auf tirolerjobs.at: Wie kreativ darf ein Lebenslauf sein?]

 

Die Generation Z, also zwischen 1999 und 2010 Geborene sind ebenfalls Digital Natives. Tablet, Social Media und Co. gehören von Anfang an zu ihrem Alltag und ihre persönlichen Netzwerke sind ihnen sehr wichtig. Ob sich die Generation Z allerdings so stark von anderen Generationen unterscheidet wie diese, wird von vielen Experten angezweifelt. Eine genauere Abgrenzung wird sich wohl erst in den nächsten Jahren zeigen.

 

Generation Y

Illustration: Georg Kirchtag

 

Warum lohnt es sich für Personaler, sich mit Generationen zu beschäftigen?

Aufgrund des demographischen Wandels verstärkt sich der Fachkräftemangel in Zukunft noch weiter, weshalb das Rekrutieren von neuen MitarbeiterInnen auch für Tiroler Unternehmen eine immer größere Herausforderung darstellen wird. Weiß man, worauf die unterschiedlichen Generationen Wert legen, welche Ansprüche sie an sich und ihren Arbeitsplatz stellen oder welche Benefits sie zusätzlich zum Arbeitsentgelt wünschen, kann gezieltes Personalmarketing betrieben und die jeweilige Zielgruppe genauer angesprochen werden. Damit fällt es leichter, gesuchte Fachkräfte auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen und ihre Bedürfnisse und Wünsche besser ins Arbeitsleben zu integrieren. Fühlen sich die MitarbeiterInnen in ihrer Lebensweise bestätigt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie langfristig für das Unternehmen tätig sind. Somit kann man gute MitarbeiterInnen gezielt ansprechen, für das Unternehmen begeistern und langfristig binden. 

Text: Maria Kirchner

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