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Entspannt in den Urlaub – Richtige Vor- und Nachbereitung für eine stressfreie Auszeit

Entspannt in den Urlaub – Richtige Vor- und Nachbereitung für eine stressfreie Auszeit

Die Urlaubszeit und die Sommerferien stehen unmittelbar bevor und die verdiente Erholung wartet. Damit die anstehende Abwesenheit von der Arbeit nicht zum Stressfaktor wird, gibt es einige Tipps, die einen erholsam Start möglich machen und dich angstfrei an den Arbeitsplatz zurückkehren lassen.

Die Vorfreude auf den gebuchten Urlaub am Strand, in den Bergen oder in fremden Städten ist oft schon Wochen vor der Reise groß. Gleichzeitig muss es im Betrieb weitergehen und KollegInnen in deiner Abwesenheit einen Teil deiner Aufgaben erledigen. Sowohl für dich als auch für die Vertretung kann deine Fernreise aber auch Stress bedeuten. Mit einer rechtzeitigen Vorbereitung lassen sich aber Unannehmlichkeiten in der Urlaubszeit vermindern.

Vorbereitung

Die Abwesenheit vom Arbeitsplatz muss vorbereitet werden. Am Freitag einfach zu verschwinden ist weder für die KollegInnen angenehm, noch ist eine sanfte Rückkehr möglich, da alle Aufgaben unerledigt auf dich warten. Optimalerweise beginnt man bereits zehn bis 14 Tage vor Urlaubsantritt, sich mental auf die Abwesenheit vorzubereiten und Aufgaben zu sammeln. Selbstverständlich solltest du alle betroffenen KollegInnen rechtzeitig über deine Abwesenheit informieren. Vergiss dabei niemanden aus anderen Abteilungen, die dir eventuell zuarbeiten oder bei Projekten mit dir in einem Team sind.

 Prioritäten setzen

Klar ist: Alleine kann niemand alle deine Aufgaben vollständig übernehmen, da er/sie ja selbst einen Job mit vielen Tätigkeiten hat. Daher ist es nötig, wichtige Aufgaben zu priorisieren und andere auf nach dem Urlaub zu verschieben. Beispielsweise können deine täglichen Aufgaben in drei Gruppen eingeteilt werden: Kategorie 1 MUSS erledigt werden, da es sich um unaufschiebbare Dinge handelt wie zum Beispiel dringende Kundenanfragen oder die Lohnverrechnung. Aufgaben der Kategorie 2 KÖNNEN erledigt werden, sollte es ruhigere Tage und freie Kapazitäten geben und Aufgaben in Kategorie 3 können unbeachtet und ohne schlechtes Gewissen auf nach dem Urlaub warten. So verhindert man, dass KollegInnen mit der Fülle an zusätzlichen Aufgaben überfordert sind oder die falschen Aufgaben als wichtig erachten.

 Aufgaben besprechen

In den seltensten Fällen weiß die Vertretung, womit du dich den ganzen Tag lang beschäftigst und wann welche Tätigkeiten anfallen. Daher ist es von Vorteil, sich einige Tage vor Urlaubsantritt (nicht am letzten Tag!) mit der Vertretung zusammenzusetzen und Aufgabenlisten und Prioritäten durchzugehen. So können Fragen gleich beantwortet werden und sollten Unklarheiten auftreten, hat man noch Zeit, diese gemeinsam zu klären. Zusätzliche Aufgaben zu übernehmen bedeutet für deine KollegInnen auch Stress. Je genauer sie wissen, was sie zu tun haben, desto leichter wird es ihnen fallen, diese Tätigkeiten einzuschieben und zu deiner Zufriedenheit zu erledigen.

Es lohnt sich also, in die Vorbereitung deines Urlaubs etwas Zeit und Mühe zu investieren. Je besser du deine Vertretung einschulst und Aufgaben definierst, desto eher werden Tätigkeiten in deiner Abwesenheit erfolgreich bearbeitet und es erwartet dich nach der Rückkehr kein Berg an unerledigten Aufgaben oder gar zornige ArbeitskollegInnen!

 

[Außerdem auf tirolerjobs.at: Fenstertage 2018 - So maximierst du deinen Urlaub]

 

Nach der Rückkehr

 Überblick verschaffen

Am ersten Tag nach dem Urlaub musst du nicht deine Abteilung retten oder den Jahresgewinn erarbeiten. Sprich: Starte ruhig und gelassen und nimm die Achtsamkeit des Urlaubes auch an den Arbeitsplatz mit. Gewisse Dinge haben zwei Wochen warten können, dann kommt es auf den einen Tag auch nicht an. Das heißt: erst einmal einen Überblick verschaffen. Gehe in Ruhe deine Nachrichten durch und besprich Neuigkeiten mit KollegInnen und deiner Vertretung. Was ist passiert, hat sich im Unternehmen vielleicht etwas geändert? Wichtige Aufgaben kannst du dir notieren oder markieren, damit du sie im Laufe des Tages abarbeitest.

Schön ist, wenn du voll motiviert aus der Arbeitspause zurückkehrst. Mache allerdings nicht den Fehler, die ganze Energie in den nächsten Tagen wieder zu verschießen. Das bedeutet: Pausen machen, strukturiert vorgehen und die eigene Ordnung wiederherstellen und vor allem pünktlich nach Hause gehen!

 Danken

Für den guten Zusammenhalt unter KollegInnen ist Wertschätzung das A und O. Deine Vertretung freut sich bestimmt über Rückfragen, wie es denn in der Abwesenheit funktioniert hat und wie es ihm oder ihr dabei ging. Falls Unklarheiten bestanden haben, kann man diese für das nächste Mal ausmerzen und noch geschickter vorbereiten. Ein Danke oder eine kleine Aufmerksamkeit aus dem Urlaub entlohnt Kollegen für den zusätzlichen Stress und sorgt für Freude. Somit kannst du noch entspannter in den nächsten Urlaub starten!

Tipp: Ist man selber die Urlaubsvertretung für KollegInnen, ist es empfehlenswert, früh genug Hinweise und Arbeitsanweisungen einzufordern. Schließlich ist es für euch beide unangenehm, wenn Aufgaben aufgrund von Überforderung oder Unwissenheit nicht erledigt werden oder gar Fehler passieren.

Text: Maria Kirchner

Illustration: Georg Kirchtag 

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