6 Wege, deine Pendelzeit besser zu nutzen

Vollgestopfte Züge und kreischende Schulkinder, oder mehr oder weniger bequem im eigenen Auto und dafür täglich im Stau?! Jeden Tag pendeln zu müssen, kann ganz schön anstrengend sein. Und auf eine Woche, ein Monat oder ein Jahr hochgerechnet, geht da auch ganz schön viel Zeit verloren: Bei mir sind es insgesamt zwei Stunden täglich, also zehn Stunden wöchentlich, etwa vierzig Stunden pro Monat und 320 Stunden auf ein Studienjahr gerechnet. Das macht also 13 Tage und acht Stunden, die ich jedes Jahr in Zügen und Bussen verbringen muss und damit bin ich sogar noch in einer sehr privilegierten Position. Bei dir sind es vielleicht sogar noch ein paar Tage mehr, wenn man sich die Statistiken zum Thema so ansieht. Und ich will gar nicht auf andere Länder zu sprechen kommen, in denen es teilweise normal ist, bis zu sechs Stunden täglich im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln zu verbringen. Aber diese Zeit muss nicht einfach verlorene Zeit sein! Denn heute präsentiere ich dir fünf Wege, deine Pendelzeit noch besser zu nutzen. Ich bin mir zwar sicher, dass du das auch jetzt schon machst, doch man lernt nie aus, stimmts? Also los! Welche Wege gibt es, die Zeit totzuschlagen, ohne sie einfach verstreichen zu lassen?

6 Wege, deine Pendelzeit besser zu nutzen

Arbeitswelt | Lesedauer: 5 min | veröffentlicht am 30. Mai 2023
Zielgruppe: Arbeitnehmer:innen

1. Lesen

Lesen macht Spaß, ist gleichzeitig spannend und entspannend und kann dir sogar dabei helfen, Neues zu lernen. Wenn du täglich auch nur ein paar Minuten liest, steigt dein Wortschatz und du wirst besser darin, eigene Texte zu verfassen, was dir in deinem Job viel bringen kann, egal in welchem Feld du arbeitest.

Pack also gleich morgen auf jeden Fall ein Buch ein! Ob das dann die neuste Fantasy-Reihe ist oder doch ein Sachbuch, ist eigentlich egal. Beides hat seine Vorteile. Klar, mit Sachbüchern lernst du Dinge, mit denen du bei deinem Chef glänzen kannst, doch auch fiktionale Bücher sind nicht unnütz. Diese können dir beispielsweise dabei helfen, deine Empathiefähigkeit zu steigern. Und auch das ist nicht gerade nutzlos.

Bücher magst du nicht so gerne?

Dann nimm dir eine Zeitung oder eine Zeitschrift mit oder lies schon jetzt den Bericht für das nächste Meeting. Schon zehn Minuten können dir einen großen Vorteil verschaffen, als probiere es morgen gleich mal aus!


2. Podcasts

Wenn du lieber zuhörst, als zu lesen oder du nicht lesen kannst, weil du mit dem Auto fährst, sind Podcasts vielleicht was für dich. Bei Podcasts handelt es sich um eine Art Radiosendung. Themen gibt es wie Sand am Meer und du findest sie auf iTunes, auf Spotify oder auch direkt auf der Website der Betreiber.

Ted Talks und Co.

Ein Beispiel sind die sogenannten „Ted Talks“. Darin versuchen unterschiedliche Experten, Themen aus ihrem Fachgebiet so einfach wie möglich zu erklären. Oder du versuchst es mit einem Podcast wie „Let's Talk About Myths, Baby!“. Mit diesem Podcast hat es sich die Betreiberin zur Aufgabe gemacht, antike Mythen neu zu analysieren und zu betonen, wie seltsam es eigentlich ist, was die alten Griechen und die alten Römer so alles getan haben.

Lieber nichts auf Englisch?

Dann versuch es doch mal mit dem Podcast „Woher weißt du das?“ von der „Zeit“! Schau dich einfach mal bei dem Anbieter deiner Wahl um – du wirst sicher fündig, egal ob du mit deinen Podcasts etwas lernen willst oder einfach nur Unterhaltung brauchst. Und es ist wirklich komplett egal, welche Themen dich interessieren. Egal ob

  • Traumdeutung,
  • blutrünstige Verbrechen oder
  • Politik.

Es gibt für jedes Thema den passenden Podcast. Also pack dir morgen bequeme Kopfhörer ein und hör genau zu, was es zu erzählen gibt!


3. Lernen

Hört sich langweilig an? Muss es aber nicht sein!

Selbst wenn du schon seit Jahren nicht mehr in die Schule gehst und sowohl das Studium als auch die Berufsausbildung schon abgeschlossen hast, macht es Sinn, regelmäßig Neues zu lernen. Allein schon, weil das langfristig dein Risiko für Krankheiten wie Alzheimer senkt.

Außerdem kann dir das helfen, dich für deinen Traumjob oder auch für die lang ersehnte Beförderung zu qualifizieren, von der du schon seit Jahren träumst. Die Zeit, die du mit Pendeln verbringst, kannst du so zu einem wertvollen Teil deines Alltags machen, der dich wirklich weiterbringt.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer neuen Sprache?

  • Schreib dir ein paar Karteikarten,
  • lade eine Lernapp auf dein Smartphone und
  • bring ein paar Grammatikübungen mit oder
  • übe im Auto deine Aussprache.

Die neuen Sprachkenntnisse werden dir definitiv dabei helfen, in deinem Job zu glänzen oder aber auch dafür sorgen, dass du dich im nächsten Urlaub weniger wie ein*e Tourist*in und mehr wie ein*e wahre*r Einheimische*r fühlst. Und du ersparst dir dieses typische Reden mit Händen und Füßen, wenn Mitarbeiter*innen an der Rezeption mal wieder dein Englisch nicht verstehen.


4. Entspannen

Ja, auch Entspannung ist eine sinnvolle Beschäftigung für deine Pendelzeit.

Stress macht sowohl Körper als auch Seele krank, deswegen ist es wichtig, sich auch mal eine Pause zu gönnen.

  • Hör also ein bisschen Musik,
  • lerne zu meditieren oder
  • werde kreativ tätig und
  • schreib oder male dir den ganzen Frust von der Seele.
  • Oder löse mal wieder ein Logikrätsel.
  • Oder schau auf deinem Smartphone deine Serie weiter oder
  • singe deine Lieblingslieder.

Letzteres natürlich nur, wenn du im Auto sitzt und nicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Sonst könntest du dich eventuell etwas unbeliebt bei deinen Mitreisenden machen. Überlege dir wirklich, was dich glücklich macht und dir dabei hilft, dich vom ganzen Frust des Alltags abzulenken. Da sind sicher ein paar Dinge dabei, die du auch unterwegs tun kannst.

Und wenn du diese Dinge identifiziert hast – warum dann nicht auch gleich tun?


5. Zeit für Freunde

Kennst du Leute, die jeden Tag eine ähnliche Strecke zurücklegen müssen wie du? Wenn ja, dann sprecht euch doch ab und nehmt ab jetzt den gleichen Zug oder gründet eine Fahrgemeinschaft.

Das Pendeln macht gemeinsam so viel mehr Spaß als alleine, und wenn ihr gerade ein spannendes Gespräch führt, wird die Zeit sicher um einiges schneller vergehen! Außerdem sind Fahrgemeinschaften ein guter Weg, um die Umwelt zu schützen. Wenn jeder im eigenen Auto sitzt, stoßt ihr mindestens doppelt so viele Abgase aus, je nachdem, wieviele ihr so seid.

Also pendelt ab jetzt gemeinsam und tut euch selbst und der Umwelt was Gutes!


6. Rätsel lösen

Egal ob

  • Logicals,
  • Sudokus,
  • Kreuzworträtsel,
  • Labyrinthe,
  • Suchspiele oder
  • was ganz anderes.

Rätsel machen Spaß und wenn du sie lösen kannst, macht das glücklich. Also gleich doppelt Freude zum Preis von einem. Dein Stresslevel wird es dir danken! Außerdem kannst du durch regelmäßiges Rätsellösen deine Konzentrationsfähigkeit steigern.

Du kannst dir sicher schon denken, dass das ziemlich gut ist? Selbst wenn du noch nie Probleme damit hattest, konzentriert zu bleiben – man kann immer noch ein bisschen besser werden. Und wenn konzentriertes Arbeiten deine große Schwäche ist, dann solltest du das sowieso trainieren. Warum also nicht die Pendelzeit nutzen, in der du sowieso nichts besseres zu tun hast?

Mein Fazit für dich

Das waren meine sechs Tipps für eine besser genutzte Pendelzeit. Probiere sie doch gleich mal aus, am besten schon morgen! Aber was ist mit dir? Musst du pendeln? Wenn ja, wie verbringst du die Zeit in Zug, Bus oder Auto? Und wieviel Zeit könntest du insgesamt verlieren, wenn du dich nicht sinnvoll beschäftigst? Rechne das mal aus, für mich war das eine sehr spannende Erkenntnis. Und lass es uns wissen und schreib es uns in die Kommentare da!

Blogbeitrag von Laura Pelizzari

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