So behältst du im Bewerbungsmarathon einen langen Atem

Ganz klar: Absagen im Bewerbungsprozess sind frustrierend. Du gibst dir Mühe mit deinen Unterlagen, steckst viel Hoffnung in die Bewerbung und dann … wird es wieder nichts mit einem neuen Job. Mit diesem Artikel möchten wir alle, die schon länger in Bewerbungsprozesse involviert sind, dazu motivieren, nicht aufzugeben. Dafür haben wir fünf Ratschläge für dich zusammengefasst.

Bewerbungsmarathon | Tipps für langen Atem

Grundsätzlich ist es ein Glücksfall, wenn du für eine neue Stelle tatsächlich nur eine Bewerbung einreichen musst. Absagen gehören „im Normalfall“ einfach dazu! Es trifft nicht nur dich - viele Bewerber_innen erleben das Gleiche wie du. Lies dir in Ruhe unsere heutigen Tipps durch. Vielleicht ist der eine oder andere dabei, den du umsetzen kannst. Aufgeben ist prinzipiell keine Option!


Was ist dein Plan?

Wie, du hast keinen? Im Bewerbungsprozess brauchst du mindestens einen Plan A, und wenn der nicht greift, auch einen Plan B. Du musst dir ein Ziel setzen. Das kann so lauten: „In spätestens zwei Monaten möchte ich einen Job als …, vorzugsweise in der Branche … Damit ich meine monatlichen Fixkosten decken kann, möchte ich monatlich mindestens … Euro netto verdienen.“ Diese Zielsetzung hilft dir, deine Zielgruppe einzugrenzen. Wenn sich kein Job in dem gewünschten Umfeld finden lässt, muss Plan B greifen. Dazu später mehr.

Wo möchtest du arbeiten?

Überlege dir genau: In welcher Branche möchtest du arbeiten? Und in welcher Region? Bist du auch bereit, zu übersiedeln? Suche dir mögliche Stellen anhand dieser Kriterien aus. Indem du dich zunächst gezielt innerhalb einer Gruppe bewirbst, sparst du Zeit und Nerven. Bekommst du aus deiner definierten Zielgruppe nur Absagen, wird es Zeit für eine Analyse.

 

[Außerdem auf tirolerjobs.at: Content-Marketing-Strategie für Bewerber_innen: 5 Schritte zur Zielerreichung]


Mach dir klar: Deine Jobsuche ist dein aktueller Job!

Du hast ein Ziel und du möchtest es erreichen. Dafür musst du alles geben! Plane dir jeden Tag einen fixen Zeitraum ein, in dem du nur an deinen Bewerbungsunterlagen arbeitest. Versuche, alle Quellen für mögliche Stellenanzeigen ausfindig zu machen. Im Zeitalter der Digitalisierung kannst du auch für dich arbeiten lassen: Richte dir einen Google Alert für bestimmte Begriffe aus Stellenanzeigen ein! Arbeite systematisch alles ab. Zum Stichwort Analyse (siehe oben): Sei auch bereit, aus deinen Fehlern zu lernen! Schau dir an, was du bei der letzten Bewerbung hättest anders machen können. Halte dir immer vor Augen: Deine Bewerbung muss genau auf die jeweilige Stelle zugeschnitten sein. Die gleichen Unterlagen an drei verschiedene Unternehmen zu schicken bringt meist nichts - außer Frust und Ärger, wenn die Absage kommt.


Der Plan B: Netzwerken und die Initiative ergreifen

Stellenanzeigen in Zeitungen und im Internet sollen nicht die einzige Quelle für die Jobsuche bleiben. Ganz wichtig ist, dass du sprichwörtlich „unter die Leute“ gehst. Tausche dich mit möglichst vielen Leuten aus - es gibt immer jemanden, der jemanden kennt, und der etwas weiß, wovon du bislang noch nichts wusstest. Außerdem: Im Austausch mit anderen hörst du gewiss auch Geschichten von Bewerber_innen, denen es gleich ergeht oder ergangen ist. Diese Informationen sind zum einen tröstlich, zum anderen auch nützlich.

Selbst die Initiative ergreifen und bei Firmen mit den Bewerbungsunterlagen vorbeizuschauen ist die Königsklasse unter den Bewerbungsformen. Warum machst du es noch nicht? Auch hier gilt: Jedes Gespräch, jede Erfahrung kann dir nützen. Wenn nicht heute, dann bestimmt morgen!

 

[Außerdem auf tirolerjobs.at: Verkaufen statt Bewerben: 8 + 2 Fragen an Rhetorik-Trainer Gerald Kern]


Die Perspektive wechseln

Lenke dich so oft es geht von deiner momentanen Situation ab. Gibt es eine Einrichtung, in der du ehrenamtlich mithelfen kannst? Können Familienmitglieder oder Freunde gerade deine Hilfe gebrauchen? Versuche, regelmäßig zu sporteln, in die Natur zu gehen oder den einen oder anderen Ausflug zu machen. Wir haben das Glück, nicht weit fahren zu müssen, um in eines unserer Nachbarländer zu reisen. Schau dich dort um! Wer weiß - vielleicht kommen dir dort ein paar neue Ideen?

Wie schon gesagt: Aufgeben ist keine Option! Hast du bereits den Jobfinder von tirolerjobs.at und suedtirolerjobs.it aktiviert? Nein? Dann wird’s jetzt aber Zeit! Bei Fragen dazu steht dir unser Team gerne hilfreich zur Seite.

 

Susanne Huber-Schwarz - Bewerbungsfee

Susanne Huber-Schwarz, bewerbungsfee.at

Susanne korrigiert und optimiert unter anderem Bewerbungsunterlagen oder erstellt sie auf Wunsch ganz neu. Für nähere Informationen steht sie dir telefonisch unter +43 660 5025820 oder susanne@bewerbungsfee.at zur Verfügung. Susanne freut sich auf deine Anfrage!

 

 

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